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    <title>wo+man (Rubrik:Hier wohnen die Peinlichkeiten)</title>
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    <dc:date>2004-08-13T14:17:29Z</dc:date>
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    <title>wo+man</title>
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    <title>Hier wohnen die Peinlichkeiten</title> 
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    <description>&lt;b&gt;Sie kommt! Zum ersten Mal! Zu uns nach Hause! Neben der reiflichen &amp;Uuml;berlegung, was wir wohl kochen k&amp;ouml;nnten, um die &quot;Neue&quot; zu beeindrucken stellt sich vor allem die Frage: Was m&amp;uuml;ssen wir verschwinden lassen, um einen guten Eindruck abzuliefern?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir ertappen uns im Vorfeld der Verabredung dabei, panisch zu werden. Denn was mag die Angebete wohl f&amp;uuml;r R&amp;uuml;ckschl&amp;uuml;sse auf unseren bisher so gl&amp;auml;nzend dargestellten Charakter ziehen, wenn sie den zammeligen Jonny-Walker-Barspiegel an der Wand h&amp;auml;ngen sieht? Und was ist mit den Salma Hayek-Postern im Badezimmer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir M&amp;auml;nner - zumindest die meisten von uns - haben leider Gottes einen Hang zum geschmacklichen Phlegmatismus. Bestimmte Sachen sind uns einfach egal. Unwichtig. Das angestaubte Ferrari-Modell in der Glasvitrine, das schon seit Kindheitstagen in unserem Besitz ist, nehmen wir schon lange nicht mehr wahr. Es war ja immer da, warum sollte es also st&amp;ouml;ren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch: Sp&amp;auml;testens, wenn wir tats&amp;auml;chlich ernste Absichten hegen, verschwinden auch solche Devotionalien schnell im n&amp;auml;chstbesten Versteck. In Szenarien wie dem Eingangs erw&amp;auml;hnten entwickeln wir F&amp;auml;higkeiten, die uns eine steile Karriere beim organisierten Verbrechen garantieren w&amp;uuml;rden. Sachen verschwinden lassen. An Orten, die ungew&amp;ouml;hnlicher nicht sein k&amp;ouml;nnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Mahnung vom Playboy-Abo? Ab in die Schmutzw&amp;auml;sche! Die im Schlafzimmer verstreute Schmutzw&amp;auml;sche? Ab unter die Matratze! Und der Barspiegel? Die kleine Geschmacklosigkeiten, die auf einen Hang zur Jugendlichkeit schlie&amp;szlig;en lassen? Davon trennen wir uns in solchen Situationen schneller als von alten, fauligen Pizzakartons!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dabei m&amp;uuml;sste es uns doch eigentlich egal sein, was die Neue von unserem Inventar denkt. Gut, die Erinnerungen an die Exfreundin, die getrockneten Rosen an der Wand, die kitschigen Fotos im Regal, da&amp;szlig; mu&amp;szlig; nicht unbedingt sein. Aber was sollte die Neue schon gegen unseren Starwars-Spielfigurenfimmel haben? Wir sind ja letztendes auch nur ein Mann, ergo tief im Inneren ein Kind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel peinlicher sollte es uns sein, wenn dann der Moment kommt, wo wir uns wirklich entbl&amp;ouml;ssen m&amp;uuml;ssen: Was ist mit unserer Unterw&amp;auml;sche...?</description>
    <dc:creator>shhhh</dc:creator>
    <dc:subject>Hier wohnen die Peinlichkeiten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 shhhh</dc:rights>
    <dc:date>2004-03-17T11:17:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
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